23.01.2015

Der Steuerbonus von 65% für energetische Gebäudesanierung wurde verlängert


Im Stabilitätsgesetz 2015 (G. 190/2014) wird der Steuerabzug in Höhe von 65% bei Energiesparmaßnahmen an bestehenden Gebäuden bestätigt. Wichtig ist, dass die Ausgaben bis spätestens 31. Dezember 2015 getätigt werden. Die Steuervergünstigung gilt für bestehende Immobilien aller Katasterkategorien, an denen Maßnahmen zur energetischen Sanierung durchgeführt werden (Neubauten sind demnach ausgeschlossen), sowie für die Verbesserung der Erdbebensicherheit von Gebäuden, die als Hauptwohnung dienen, oder von Industriegebäuden in besonders erdbebengefährdeten Gebieten (Zonen 1 und 2 gemäß Dekret des Präsidenten des Ministerrates Nr. 3274/2003). Die Obergrenze für die Steuervergünstigung beträgt 96.000 Euro.

Das Gesetz enthält auch einige Neuerungen, die es zu beachten gilt. So kann der Steuerbonus auch für die Anbringung von Sonnenbeschattungen wie Vorhänge und Markisen bis zu einem Betrag von 60.000 Euro sowie für den Einbau von Heizanlagen mit Biomassefeuerung bis zu einem Höchstbetrag von 30.000 Euro in Anspruch genommen werden.

In Anspruch nehmen können den Ökobonus natürliche Personen, einschließlich Freiberufler und Steuerpflichtige mit Unternehmenseinkommen (natürliche Personen, Personen- und Kapitalgesellschaften), Sozietäten von Freiberuflern sowie öffentliche und private Körperschaften, die keine gewerbliche Tätigkeit ausüben. Die Steuervergünstigung beantragen können auch Kondominien für Baumaßnahmen an Gemeinschaftsteilen, die Mieter von Wohneinheiten, die Nutzer von Immobilien in Nutzungsleihe und die Familienangehörigen, die mit dem Eigentümer zusammen leben und für die Kosten aufkommen.

Abzugsfähig sind die Kosten für Maßnahmen zur Gesamtsanierung von bestehenden Gebäuden, zur Verbesserung der Gebäudedämmung, zur Errichtung von Sonnenkollektoren für die Warmwasserbereitung und den Austausch von Heizanlagen.

Wesentliche Voraussetzung für den Steuerabzug ist, dass die Gebäude, die energetisch saniert werden, bereits mit einer Heizanlage ausgestattet sind. Ausgeschlossen sind also zum Beispiel Autoabstellplätze/Boxen und Garagen.

Die Abzüge berechnen sich nach den Kosten für die Ausführung der Baumaßnahmen, zuzüglich der freiberuflichen Leistungen, die für die Arbeitsausführung oder die Energiezertifizierung notwendig sind.

Bei der Beantragung der Vergünstigungen sind einige gesetzliche Formalitäten zu beachten; dazu zählt die eidesstattliche Bescheinigung eines befähigten Technikers, dass die durchgeführten Maßnahmen den geltenden Normen entsprechen, sowie die Übermittlung des Energieausweises (Attestato di Qualificazione Energetica) und erforderlichenfalls des Energieeffizienznachweises (Attestato di Prestazione Energetica) an die ENEA (Agenzia nazionale per le nuove tecnologie, l'energia e lo sviluppo economico sostenibile).


 
23 Januar 2015

Der Steuerbonus von 65% für energetische Gebäudesanierung wurde verlängert

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21 Oktober 2014

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21 Oktober 2014

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