20.02.2015

Bei Sanierungsarbeiten kann auch die Steuervergünstigung für den Ankauf von Möbeln und Elektrohaushaltsgeräten in Anspruch genommen werden.


Nicht alle wissen vielleicht, dass es einen Steuerbonus gibt, der für die Anschaffung von Möbeln und Elektrohaushaltsgeräten anlässlich von Sanierungsarbeiten in den eigenen vier Wänden gilt. Dieser Möbelbonus, der mit dem so genannten “Decreto del Fare” eingeführt wurde, kann schon seit Juni 2013 in Anspruch genommen werden. Er sieht einen IRPEF-Steuerabsetzbetrag von 50% (über 10 Jahre) der Ausgaben für die Anschaffung von Möbeln oder großen Elektrohaushaltsgeräten (bis zu einem Höchstbetrag von 10.000 Euro) vor. Durch das im vergangenen Dezember vom Parlament verabschiedete Haushaltsgesetz wurde die Steuervergünstigung für das ganze Jahr 2015 verlängert.

Das bedeutet in der Praxis, dass der Wohnungseigentümer (aber auch der Nutznießer, Inhaber des nackten Eigentums, Mieter oder Inhaber eines anderen dinglichen Nutzungsrechts), der Sanierungsarbeiten an der Wohnung durchführt, sowohl den Steuerabzug von 50% der Ausgaben für die Sanierung (bis zu einem Höchstbetrag von 96.000 Euro) als auch den Steuerbonus für den Ankauf von Möbeln und großen Elektrohaushaltsgeräten in Anspruch nehmen kann.

Als Sanierungsmaßnahmen gelten im Falle der Gemeinschaftsteile von Wohngebäuden auch ordentliche Instandhaltungsarbeiten, bei den einzelnen Wohneinheiten dagegen nur außerordentliche Instandhaltungsarbeiten (Baderneuerung, Austausch von Fenstern und Türen, Rolläden und Fensterläden einschließlich Änderung von Material und Art der Schließvorrichtungen, Errichtung von Umzäunungen), Renovierungs- und Sanierungsarbeiten (Anpassung der Deckenhöhen) sowie Umbauarbeiten (neue Tür- und Fensterdurchbrüche oder Bau einer Mansarde oder eines Balkons bzw. Umbau des Dachbodens zur Mansarde oder des Balkons zur Veranda). Inbegriffen sind auch alle notwendigen Arbeiten zur Wiederherstellung oder Wiederinstandsetzung von beschädigten Gebäuden nach Naturkatastrophen, sofern der Notstand ausgerufen wurde.

Bei diesen Steuervergünstigungen ist zu beachten, dass sämtliche Ausgaben dokumentiert und gegenüber der Einnahmeagentur belegbar sein müssen.

Was Möbel und große Elektrohaushaltsgeräte betrifft, gilt der Steuerbonus unter anderem für Betten, Schränke, Kommoden, Bücherregale, Schreibtische, Tische, Stühle, Kästchen, Sofas, Sessel, Anrichten, Küchen, Badmöbel, Möbel für den Außenbereich sowie Matratzen und Beleuchtungssysteme (Tischlampen, Stehlampen, Decken- und Wandlampen usw.), die eine notwendige Ergänzung der Einrichtung der sanierten Wohnung darstellen. Große Elektrohaushaltsgeräte sind zum Beispiel Kühlschränke, Gefrierschränke, Waschmaschinen, Wäschetrockner, Geschirrspüler, Kochherde, Elektroöfen, elektrische Heizplatten, Mikrowellengeräte, elektrische Heizgeräte, Elektroheizkörper, Elektroventilatoren, Klimageräte. Letztere müssen mindestens die Energieeffizienzklasse A besitzen.

Als weiterer Beleg für den Willen der Regierung, bauliche Maßnahmen im Wohnbereich zu fördern, ist auch der Steuerbonus von 65% zu nennen, der für Energiesparmaßnahmen und insbesondere für den Austausch von Fenstern und Türen, die Errichtung von Sonnenkollektoren und den Austausch von Heizkesseln gilt.


 
18 März 2015

Auch Anwälte können in Zukunft Kauf- und Schenkungsverträge beglaubigen

Der am 20. Februar 2015 vom Ministerrat genehmigte Gesetzentwurf für Wettbewerbsfähigkeit enthält die Grundlagen für eine wichtige Neuerung für Eigentumsübertragungen und für die Beglaubigung der betreffenden Urkunden. Art. 29 mit dem Titel ...
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20 Februar 2015

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20 Februar 2015

Neues Anlagenheft in Kraft

Seit dem 15. Oktober 2014 ist gemäß M.D. vom 10.02.2014 und M.D. vom 20.06.2014 das neue Anlagenheft für Heizungsanlagen vorgeschrieben. Es handelt sich um ein einziges Anlagenheft, in dem die Angaben und Überprüfungen der Heiz- und Klimaanlagen von...
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