28.07.2015

Ab 1. Juli müssen Neubauten und sanierte Gebäude mit Breitbandanschluss ausgestattet werden


Seit 1. Juli 2015 müssen laut Gesetz Nr. 164/2014, das aus der Umwandlung des Gesetzesdekrets Nr. 133/2014 "Sblocca Italia" hervorgegangen ist, alle Neubauten und umfassend sanierte Gebäude, bei denen die Bauarbeiten nach Inkrafttreten des Gesetzes genehmigt wurden, mit einem Glasfaser-Breitbandanschluss ausgestattet werden. Mit dieser Maßnahme soll auch in Italien der Zugang zu schnellem Internet gefördert werden. Das neue Gesetz sieht im Wesentlichen vor, dass im Gebäudeinneren oder außen am Gebäude bis zu den Netzabschlusspunkten eine physische passive Multiservice-Infrastruktur - bestehend aus ausreichend Installationsplatz und aus Kommunikationssystemen mit Glasfaser-Hochgeschwindigkeitsleitungen - eingebaut werden muss.

Unter gebäudeinterner Multiservice-Infrastruktur versteht man die Gesamtheit der Installationen im Inneren der Gebäude, die drahtgebundene Glasfaser-Zugangsnetze mit Festnetz oder drahtlose Zugangsnetze enthalten, welche Zugang zu Hochleistungs-Breitbanddiensten bieten und den Zugangspunkt des Gebäudes mit dem Netzabschlusspunkt verbinden.

Alle Neubauten und umfangreich sanierte Gebäude müssen außerdem mit einem Zugangspunkt, d.h. einem physischen Punkt innerhalb oder außerhalb des Gebäudes, ausgestattet sein; dieser Zugangspunkt muss für Unternehmen, die öffentliche Kommunikationsnetze errichten, zugänglich sein und muss den Anschluss an die gebäudeinterne Infrastruktur ermöglichen, die für den Zugang zu Hochleistungs-Breitbanddiensten bereitgestellt wird.

Das Gesetz Nr. 164/14 sieht weiters vor, dass Gebäude, die den neuen gesetzlichen Anforderungen entsprechen, als "breitbandtauglich erschlossen" ausgewiesen werden können. Hier handelt es sich um eine freiwillige Bezeichnung, die bei Abtretung, Vermietung oder Verkauf der Immobilie geltend gemacht werden kann.

Diese Bezeichnung kann von einem Techniker, der nach Artikel 1, Abs. 2, lit. b) des Ministerialdekrets Nr. 37 vom 22. Jänner 2008 dazu befähigt ist, nach den Vorgaben der Richtlinien Guide CEI 306-2 und 64-100/1,2,3 ausgestellt werden.


 
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